“Und wenn Du denkst…

…es geht nicht mehr – kommt von irgendwo ein Lichtlein her!”

Das ist definitiv einer meiner Lieblingssprüche. Seit meiner Kindheit wird er von meinemOnkel aus Au regelmäßig gepredigt. Onkel Carol hat recht – der Spruch könnte wahrer nicht sein.

Ich bin momentan wirklich am ROTIEREN – das letzte Quartal in der Arbeit ist (erfahrungsgemäß) immer das stressigste. Von wegen “stade Zeit” und “liebe deinen Nächsten” bis Weihnachten geht es richtig rund und die Nerven liegen blank. Bei den meisten äußert sich das leider im immer ruppiger werdenden Gebaren und einem ziemlich rauen Umgangston. Weiterhin habe ich ja ein Studium an der BAW bewilligt bekommen. Seit ein paar Wochen bin ich nun Studentin und bilde mich weiter. Wenn ich fertig bin, darf ich mich “Online-Marketing Fachwirt” schimpfen — aber bis dahin liegen noch viele Studienwochenenden, Klausuren und Hirnschmalz vor mir.

Momentan weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, wie ich das alles bewältigen soll. Meine Freunde sehe ich vor lauter Arbeit und Schule kaum noch. Sport kann ich mir irgendwie abringen, weil ich sonst ohne Ausgleich durchdrehen würde. Die Doppelbelastung habe ich vollkommen unterschätzt und fühle mich – wieder einmal – als “Kämpfer auf allen Fronten”.

Seit Tagen drücke ich mich vor der Hausaufgabe einen weiteren Blogeintrag zu verfassen – vor lauter Stress ist mir beim besten Willen nichts positives in den Sinn gekommen, was es wert gewesen wäre in den virtuellen Äther zu blasen.

Bis gestern, da habe ich nämlich DIESES Bild von meiner lieben Gina gesendet bekommen:

Gina ist VERLOBT

Per WhatsApp hat sie mir das geschickt! Ich hab es erst 2 Tage später gesehen und bin danach dann natürlich völlig ausgeflippt!!!

Da hat sie am Wochenende doch tatsächlich den heiß ersehnten Heiratsantrag von ihrem René bekommen. Man muss dazu sagen, dass Gina heiraten möchte, seit ich sie kenne — und kennengelernt habe ich sie mit 13 oder 14 Jahren bei unserer Konfirmation. :D

Ihr könnt euch also vorstellen, wie mich das aus meiner Lethargie gerissen und zurück ins Leben ge-beamt hat. Vor lauter “Radio Jammertal” und “Hirnfasching” hab ich vollkommen die Welt um mich herum verdrängt… Wie schön, dass Sie mich mit diesem Bild zu einem Freudenschrei gebracht hat. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich für die beiden freue, weil sie nicht nur optisch so ein hinreißendes Paar sind – sondern auch in den andern Bereichen so gut zusammenpassen.

Ich wünsche euch nur das allerbeste ihr Süßen!

2014-11-12 20.45.07

Hier noch der Fotobeweis zu dem Traumpaar und ein dickes DANKESCHÖN an Gina, die mich mit der Nachricht auf die fabelhafteste Weise daran erinnert hat, dass man sich wirklich IMMER über Dinge in seinem Leben freuen kann.

 

Sport ist Mord?!

Zu einem gesunden Lebenswandel gehört Bewegung – auch wenn wir “Neuzeitmenschen” uns in der Arbeit immer weniger mit körperlichen Betätigungen befassen müssen, sondern die meiste Arbeit am Schreibtisch und mit Köpfchen erledigt wird. Unser Körper ist noch im “Steinzeit-Modus”…

Ein erster Schritt zu einem besseren Lebensgefühle geht für mich einher mit Sport. Hier gilt: Finde, was dir Spaß und Freude macht – Do what you LOVE!

Es ist egal, ob du Zumba magst, stundenlange Spaziergänge an der Frischen Luft, Triathlon, Kampfsport oder was auch immer — Hauptsache du hast Freude an der Bewegung. Nur so bleibst du dabei…

Wenn du auf kurze, intensive Einheiten stehst kannst du es mit HIIT (high intensity Interval training) versuchen. Ich liebe CrossFit, weil ich da in einer kleinen Gruppe an meine persönlichen Grenzen gehe. Ich bin ein bekennendes “Competition Girl” und liebe es zu sehen, wie ich mich weiter entwickle. Man misst sich hauptsächlich an der eigenen Leistung. Die Motivation durch die tolle Gruppendynamik mit den anderen gibt mir den zusätzlichen Kick und ich gehe gerne an meine Grenzen.

Laufen mag ich besonders, weil es meinen Kopf leer bläst und ich den Alltag hinter mir lassen kann. Ich renne auch bei schlechtem Wetter. Laufen im Regen stört mich kein bisschen – nur im Sommer macht mir die Hitze zu schaffen.

Sport ist für mich der perfekte Ausgleich zum Auspowern nach einem stressigen Arbeitstag. Auch wenn mir das Aufraffen manchmal schwer fällt – DANACH bin ich immer happy und unfassbar stolz! Bewegung ist ein natürlicher Stimmungsaufheller, dank der Endorphine, die der Sport freisetzt. LOS, hol dir deinen KICK… ;)

Und schreib mir, an was du die meiste Freude hast.

Mach das BESTE draus – make the BEST of what you have NOW

Be an Optimist-Prime – NOT a Negatron!

Das ist eines meiner liebsten Zitate – nicht nur, weil ich bekennender NERD bin und Transformers sensationell finde. Es lebt sich einfach viel leichter, wenn man sich mehr auf die positiven und schönen Dinge besinnt, die das Leben bereichern.

Versteht mich nicht falsch, ich weiß jeder trägt sein eigenes Päckchen und es ist mit Sicherheit nicht alles immer easy. Aber das ist bei keinem so. Ich kann euch aber aus eigener Erfahrung sagen, dass einem vieles leichter von der Hand geht, wenn man die Dinge lockerer sieht und sich nicht auf die schlechten Dinge fokussiert. “Radio Jammertal” läuft  -gerade in Deutschland- leider bei vielen auf Dauerschleife. Deshalb sind wir Deutschen im Ausland auch als Miesepeter, Schwarzseher und humorlos bekannt.

SEID DIE AUSNAHME!

Hier meine TOP 10 um euch und anderen eine Freude zu machen:

  1. Lacht so oft wie möglich!
  2. Ärgert euch weniger über die Dinge, die ihr nicht ändern könnt (und packt alles an, was änderbar ist!!!)
  3. Grüßt die Menschen (Guten Morgen, schönen Abend, auf Wiedersehen, etc.)
  4. Macht ehrliche Komplimente – Jemand trägt eine schöne Hose/Brille? Das Essen hat fabelhaft geschmeckt? Ihr findet ein Lied wunderbar? SAGT ES DEN LEUTEN! Jeder freut sich über ein Kompliment – IMMER!
  5. Seid grundsätzlich von Herzen freundlich zu allen.
  6. Hört aufmerksam zu.
  7. Lächelt – auch an einem schlechten Tag. Euer Hirn merkt eh keinen Unterschied!  (Übrigens klingt man lächelnd auch am Telefon sympathischer…)
  8. Liebt euch wie ihr seid – JETZT – man ist meist sein größter Kritiker. Ich denke mir oft Sachen über mich, die ich noch nicht mal meinem Erzfeind an den Kopf werfen würde (wenn ich einen hätte…) STOP IT!
  9. Sortiert “Energievampire” rigoros aus! Eure Zeit ist zu kostbar um sie mit Leuten zu verbringen, die einem nicht gut tun. Die Menschen von denen man den Eindruck hat, sie laden immer nur den Müll bei einem ab und saugen jedes bisschen Fröhlichkeit, gute Laune und Glück ab. Verbringt eure Zeit mit Leuten, die euch Freude machen, euch aufbauen und bestärken. Mit denen die Zeit wie im Flug vergeht. Die mit euch Lachen und Weinen – die euch GUT tun!
  10.  Gönnt euch Auszeiten. Nehmt euch Zeit für euch selbst. Zum nach innen horchen und “Batterien aufladen”.

Ich wünsch euch das ALLERBESTE – lasst es euch sensationell gut gehen.

The BEST is yet to come…HAPPY me

Richtig Ziele setzen

Looks like a job for Superman

 

Heute geht’s um die richtige Zielsetzung, damit es auch klappt und die Vorstellungen auch umsetzbar sind (und keine Wunsch-Vorstellungen in der Fantasiewelt bleiben) sind diese Punkte notwendig:

  1. Zielinhalt: Präzise und positiv formuliert – WAS will ich erreichen?
  2. Zielausmaß: Angabe durch Messgröße – WIE VIEL will ich erreichen?
  3. Zielperiode: Fester Zeitpunkt / Zeitspanne – WANN will ich das Ziel erreicht haben?

Mir hat die Eselsbrücke mit der “SMART” Formel geholfen.

  • S = Spezifisch – Ziele müssen eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich).
  • M = Messbar – Ziele müssen messbar sein (Messbarkeitskriterien).
  • A = Akzeptiert – Ziele müssen von den Empfängern akzeptiert werden/sein (auch: angemessen, attraktiv, abgestimmt ausführbar oder anspruchsvoll
  • R = Realistisch – Ziele müssen möglich / erreichbar sein.
  • T = Terminiert – Ziele brauchen eine klare Terminvorgabe, bis wann das Ziel erreicht sein muss.
  • (Quelle Wikipedia.de)

Damit man sein Ziel vor Augen hat, sollte man es aufschreiben! Wer möchte kann sogar einen “Projektplan” für sein Ziel erstellen. Wichtig ist, dass man sein Ziel regelmäßig überprüft – Was hat sich verändert? Habe ich bereits Teilziele erreicht?! (Dies sollte in jedem Fall gefeiert werden!!!)

Dein ausformuliertes Ziel ist der beste Motivator – quasi der Motor, der dich antreibt auch bei Regen noch die Runde zu Laufen, zum Sport zu gehen oder sich nach einem stressigen Arbeitstag noch einmal aufzuraffen und etwas zu tun.

In meinem konkreten Fall heißt das:

Ich möchte bis zum nächsten Sommer (Ende Mai 2015) wieder in meinen “Sportmodus” kommen: mehrmals die Woche locker 10 Kilometer laufen, mich beim Crossfit verbessern und meinen Körperfettanteil wieder auf 15% senken.

Dafür stelle ich folgende Regeln für mich auf:

  1. Lasse NIE einen Montag aus beim Sport.
  2. Spätestens jeden 3. Tag wird Sport getrieben!
  3. Im Bestfall bewege ich mich jeden Tag eine Stunde (an der frischen Luft).

Wenn ich mal krank sein sollte – versuche ich in der nächsten Woche wieder “aufzuholen”. Ich halte Euch natürlich hier auf dem Laufenden. Heute, weil ja Montag ist, war ich bei Janez im CrossFit (144 Wiederholungen, 5 Runden, 12 Minuten – 5 Handstand Pushups, 10 Walking Lunges, 20 Duble Unders).

So, jetzt wisst Ihr bescheid – und was sind eure Ziele so?

 

Wie gehe ich mit Rückschlägen und Enttäuschungen um?

Im Rahmen meiner Weiterbildung bei der BAW stand gestern meine erste Klausur an. Da ich seit meiner Schulzeit nicht nur an Prüfungsangst leide und zudem noch recht Ehrgeizig bin, war es für mich durchaus eine neue Erfahrung und herbe Enttäuschung, dass ich nicht gut genug vorbereitet war und die falschen Dinge gelernt habe.

Die Klausur lief für mich nicht gut – 5 von 13 Fragen konnte ich überhaupt nicht beantworten. Ich wusste schlichtweg nicht, von was die Rede ist – worst case – weil man sich in so einem Fall noch nicht mal etwas “aus dem Hut” zaubern kann. Dabei hatte ich mich vorbereitet! Das Lernen hat ziemlich viel von meiner wertvollen und aktuell eh sehr spärlichen Freizeit gefressen — und dann kommen so viele Fragen zu Themen, die ich bewusst nicht gelernt habe um mich auf den angekündigten Lernstoff zu konzentrieren…

Klarer Fall von “Dumm gelaufen” bzw. “Murphy’s Law” meine Lieben.

Was machen wir also in so einem Fall?!

  1. NICHT entmutigen lassen! Und für die Fortgeschrittenen: Darüber Lachen – es ist ja schließlich niemand gestorben.
  2. Hinfallen, Krone richten und weitermachen…
  3. Gegebenenfalls die eigenen Ansprüche überdenken.

ALWAYS wear your invisible crown!

Ich selbst stehe mir oft selbst im Weg. Als der liebe Gott die Talente verteilt hat, war ich unter anderem beim “leichten Lernen” wohl auf der Toilette – dafür habe ich Haare für drei bekommen aber ich will mich nicht beschweren – schulisch war ich leider immer eher Mittelmaß. Heißt: auch wenn ich immer am liebsten die Klassenbeste mit Auszeichnung wäre — ist das ein schier unerreichbarer Wunschtraum! Also bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen und bei unseren eigenen Stärken.

Da solche Klausuren meist nicht “kriegsentscheidend” sind und man im schulischen Kontext immer eine zweite Chance bekommt – muss ich beim nächsten Mal eben noch mehr Zeit investieren ODER mich damit abfinden, dass ich eben nicht immer eine sensationelle Note mit Fleiß-Bildchen bekomme, auch wenn ich mich anstrenge.

Ein dickes DANKESCHÖN in jedem Fall an meine weltbesten Online-Marketing-Rockstars – ohne euch hätte ich mich viel länger selbst bemitleidet! :)

Let’s get started…

Es wird ernst… Jetzt geht es endlich los!

Lange spreche ich schon davon endlich dieses “Projekt” zu starten. Es geht hier nicht nur um den Blog, den ich endlich in Angriff nehme. Es geht um MICH – und ich bin nicht auf irgendeinem abgefahrenen Ego-Trip oder neuerdings zum Egoisten mutiert.

Der Plan ist “Projekt Chiara 2.0″ und ich will ein Exempel statuieren. Mehr Zeit für mich, die Dinge die mich weiter bringen, mir Spaß machen oder meiner Gesundheit dienen, die mein Wohlbefinden steigern und meinen Horizont erweitern, Leute die mich inspirieren, mehr Freude, positives Denken und alles was dazu gehört – HER mit dem schönen Leben!

Kommt mit – auf die Reise zu mir – und vielleicht lernt ihr auf dem Weg auch viel über euch selbst?!

I bet it’s going to be a bumpy ride…